CITROËN STARTET MIT DEM C3 WRC IN EINE NEUE MOTORSPORT-ÄRA

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Di, 17/01/2017 - 14:45
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Auf diesen Moment haben Rallye-Fans lange gewartet: In einigen Tagen startet die Rallye-Weltmeisterschaft auf den Strecken der Rallye Monte Carlo in die Saison 2017. Der Citroën C3 WRC, der nach dem neuen FIA-Reglement entwickelt wurde, wird dort mit den Fahrerteams Kris Meeke/Paul Nagle und Stéphane Lefebvre/Gabin Moreau sein Wettbewerbsdebüt geben.



Abgesehen von ihrem glamourösen Flair ist die Rallye Monte Carlo vor allem wegen der unvorhersehbaren Streckenbedingungen bekannt. Im Januar sind die Berge im Südosten Frankreichs schneebedeckt, vereist, nass oder trocken. Eine einzige Wertungsprüfung kann dabei verschiedene Bedingungen für die Fahrer bereithalten. Daher kommt der Reifenwahl eine besondere Bedeutung zu, denn die Teams müssen für mehrere Prüfungen den besten Kompromiss finden.

Die 85. Auflage der ältesten Rallye der Welt erstreckt sich über vier Tage. Am Donnerstagabend, 19. Januar, findet der Showstart in Monte Carlo statt. Die Teams fahren dann nach Gap und bestreiten zwei Wertungsprüfungen, von denen eine neu ist. Nach einer kurzen Übernachtungspause folgt der zweite, sehr intensive Rallyetag mit zwei Schleifen über je drei Wertungsprüfungen in den Departements Isère und Hautes-Alpes. Am Samstag kehren die Teams nach Monte Carlo zurück und absolvieren auf dem Weg fünf Prüfungen. Auf der letzten Etappe, auf der kein Service stattfindet, wird die berühmte Prüfung auf dem Col de Turini gefahren. Ziel ist am Sonntag, 22. Januar, am frühen Nachmittag in Monte Carlo.

DIE CHALLENGE: START IN EINE NEUE ÄRA

Der Saisonstart in der Rallye-WM erweckt jedes Jahr das Interesse der Fans. Doch dieses Mal wird die Spannung durch die Einführung neuer stärkerer und spektakulärerer Rallyeautos noch gesteigert. Zusätzlich hat sich über den Winter viel am Fahrermarkt verändert, auch deshalb sind die Karten zum Saisonbeginn neu gemischt. Wie konkurrenzfähig sind die neuen World Rally Cars? Sind sie zuverlässig genug? Welches Fahrerteam kann sich am besten auf das neue Sportgerät einstellen? Es stellen sich viele Fragen, und die ersten Antworten gibt es am Ende der Rallye Monte Carlo.

Beim WRC-Comeback hat das Citroën Total Abu Dhabi WRT viel Interesse generiert. Mit Spannung werden im Team die ersten Zeiten erwartet, es wird sich zeigen, ob das Resultat der Arbeit in den vergangenen zwei Jahren die Ambitionen der Marke erfüllt. Bei vier der fünf ersten Rallyes des Jahres wird das Citroën Total Abu Dhabi WRT nur zwei C3 WRC einsetzen. Kris Meeke/Paul Nagle und Stéphane Lefebvre/Gabin Moreau haben die Aufgabe, Punkte für die Marken-WM zu sammeln. Craig Breen/Scott Martin fahren in einem Vorjahresauto um Punkte für die Fahrerwertung.

Im Vorjahr hatte Kris Meeke vor seinem Ausfall in Monte Carlo um die Führung gekämpft. Stéphane Lefebvre belegte den fünften Platz und verzeichnete sein bislang bestes Ergebnis in der Rallye-WM. 2017 haben die Teamkollegen das gleiche Ziel: Sie wollen die Unbekannten beseitigen, die Variablen auflösen und somit bei der Rallye Monte Carlo eine schwierige Aufgabe knacken.

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ZAHLEN ZUR RALLYE MONTE CARLO
•    17 Wertungsprüfungen über insgesamt 382,65 Kilometer
•    76 Starter, inklusive 10 World Rally Cars der neuesten Generation
•    41 Reifen pro Fahrerteam (maximal), die aus 72 Reifen mit 4 Mischungen ausgewählt werden können
•    22 verschiedene Tätigkeiten im Team von Citroën Racing: Ingenieure, spezialisierte Mechaniker, Motorspezialisten, Schotter-/und Asphalt-Crews, Meteorologen, Presseleute, Caterer, Fahrer etc.

STIMMEN VOR DER RALLYE

YVES MATTON, TEAMCHEF CITROËN RACING:
„Wie immer vor dem Start eines neuen Programms denken wir, dass einige zusätzliche Tage willkommen gewesen wären, um das Auto zu entwickeln. Die Entwicklung des C3 WRC war die kürzeste in der Geschichte von Citroën Racing, wir müssen das ausserordentliche Engagement unseres Teams in den vergangenen Monaten hervorheben. Und jetzt sind wir gespannt darauf zu sehen, wo wir stehen. Der Wettbewerbsgeist ist tief in uns verwurzelt. Das Auto erscheint gut und standfest, aber wir müssen jetzt sehen, wo es im Wettbewerb mit der Konkurrenz steht. Unsere Teams haben zwei unterschiedliche Herangehensweisen: Kris (Meeke) hat in der Vergangenheit gezeigt, dass er diese Rallye gewinnen kann. Doch wir müssen differenzieren zwischen Testfahrten und vier Tagen hartem Wettbewerb mit nur zwei Durchgängen beim Abfahren der Prüfungen. Wir müssen am Anfang defensiv sein, sehen, wo die Konkurrenz liegt, und dann den Rest der Rallye betrachten. Bei Stéphane (Lefebvre) verhält es sich anders. Wie Craig (Breen) möchten wir ihn auf ein Level bekommen, auf dem er Rallyesiege feiern kann. Doch bis dahin ist er noch in einer Lernphase, vor allem in der ersten Saisonhälfte. Er soll Punkteergebnisse anstreben und sicherstellen, dass er ins Ziel kommt. Wir haben bei der Rallye Monte Carlo zwei Autos im Einsatz das bedeutet, wir haben kein Backup.“

LAURENT FREGOSI, TECHNISCHER DIREKTOR:
„Wir kommen mit dem Gefühl nach Monte Carlo, dass wir uns mit guten Tests vorbereitet haben. Die Fahrer scheinen sich im C3 WRC wohlzufühlen und das macht uns optimistisch, was das reine Performancelevel des Autos angeht. Die Vorbereitungen für die ‚Monte‘ haben sich auf zwei Bereiche konzentriert: Wir haben eine breite Palette von Reifenkombinationen getestet und verschiedene Abstimmungen erforscht, um zu sehen, wie unsere bewährten Rezepte mit dem neuen Auto funktionieren. Wir haben zudem viel Zeit damit verbracht, das Mapping des aktiven Mitteldifferenzials zu studieren. Diese neue Komponente erlaubt es uns, das Handling an die Streckenbedingungen anzupassen. Das Ziel ist, den Fahrern ein leicht fahrbares Auto zu geben, das es verzeiht, wenn plötzlich der Grip wechselt. Diese erste Rallye erlaubt es uns auch, die Zuverlässigkeit des neuen Autos zu testen. Auf diesem Untergrund wird vor allem die Antriebswelle durch den ständigen Gripwechsel beansprucht.“

KRIS MEEKE:
„Wir kommen nahe an den Punkt, an dem wir die Rallye mit den bestmöglichen Voraussetzungen starten. Nach den letzten Tests kann ich es kaum erwarten, dass es endlich losgeht. Ich werde sicherlich im Rampenlicht stehen und ich hoffe, dass ich mich auf das Fahren konzentrieren kann. Die ‚Monte‘ ist nie leicht, bei jedem Service müssen wir die Köpfe zusammenstecken, um die richtige – oder die am wenigsten falsche – Reifenwahl zu treffen. Man macht sich kein Bild von der Menge an Arbeit, die bei den Tests erledigt werden muss, um Daten zu generieren und herauszufinden, ob eine bestimmte Lösung die richtige ist. In diesem Bereich hat Citroën Racing viel Erfahrung, auf die ich zurückgreifen kann. Für die erste Rallye ist mein Ziel einfach: Ich möchte relaxt bleiben und das Fahren geniessen. Alle sagen – und das stimmt – dass bei der Rallye Monte Carlo alles passieren kann.
    
Starts bei der Rallye Monte Carlo: 8
Bestes Ergebnis: Platz 3 (2014)

STEPHANE LEFEBVRE:
„Der Tag der Wahrheit rückt näher. Alles, worüber wir in den vergangenen Monaten gesprochen haben, ist jetzt da. Wir haben so viele Dinge mit den Ingenieuren diskutiert. Wir haben nichts dem Zufall überlassen und es ist einfach faszinierend, mitten in diesem Werksteam zu sein. Dies ist mein erster Einsatz mit diesem Status. Ich möchte die Rallye in einer guten Position beenden und so viele Punkte wie möglich für Citroën holen. Ich sitze erst seit kurzer Zeit am Steuer des C3 WRC. Ich muss mich erst noch an das Auto bei Rennbedingungen gewöhnen, bevor ich versuche, am Limit zu fahren. Ich glaube, wir sind alle etwa in der gleichen Situation, da es viele Neuerungen gibt.“

Starts bei der Rallye Monte Carlo: 3
Bestes Ergebnis: Platz 5 (2016)

CRAIG BREEN:
„Ich werde am kommenden Wochenende der Fahrer sein, auf dem am wenigsten Druck lastet. Ich freue mich, dass ich die Saison auf einem alten Auto starte, denn ich habe bei der Rallye Monte Carlo noch nicht viel Erfahrung. Dieser Einsatz gibt mir die Chance, die Rallye besser kennenzulernen. Und er bietet die Möglichkeit, den Unterschied zwischen den zwei Generationen an World Rally Cars zu sehen. Mein Ziel ist, Kilometer zu sammeln, aber ich würde mich freuen, wenn ich einige Punkte sammeln könnte. Vielleicht kann ich sie am Ende der Saison gut gebrauchen.“

Starts bei der Rallye Monte Carlo: 2
Bestes Ergebnis: Platz 13 (2015)

ZEITPLAN 85. RALLYE MONTE CARLO

MITTWOCH, 18. JANUAR 2017
16:00    Shakedown (Gap)

DONNERSTAG, 19. JANUAR 2017
06:11    Start Etappe 1 (Monaco – Place du Casino)
20:14    WP1    Entrevaux–Val de Chavalgne–Ubraye (21,25 km)
20:57    WP2    Bayons–Bréziers 1 (25,49 km)
00:02    Flexi-Service A, Gap (48 Minuten)

SAMSTAG, 21. JANUAR 2017
07:17    Start Etappe 3 und Service E, Gap (18 Minuten)
08:08    WP9    Lardier et Valenca–Oze 1 (31,17 km)
08:58    WP10    La Batie Monseleon – Faye 1 (16,78 km)
10:07    Service F, Gap (33 Minuten)
11:13    WP11    Lardier et Valenca – Oze 2 (31,17 km)
12:08    WP12    La Batie Monseleon – Faye 2 (16,78 km)
13:17    Service G, Gap (33 Minuten)
15:03    WP13    Bayons–Bréziers 2 (25,49 km)
16:23    Service H, Gap (48 Minuten)
21:11    Parc fermé (Monaco)

SONNTAG, 22.JANUAR 2017
07:40    Start Etappe 4
09:22    WP14    Lucéram–Col St Roch 1 (5,50 km)
10:12    WP15    La Bollène Vésubie–Peira Cava 1 (21,36 km)
11:16    WP16    Lucéram–Col St Roch 2 (5,50 km)
12:18    WP17    La Bollène Vésubie–Peira Cava 2 (21,36 km)
13:53    Parc fermé
15:00    Siegerehrung (Place du Palais Princier, Monaco)

 

Kontakt:
CITROËN SCHWEIZ SA
Öffentlichkeitsarbeit
Mickaël BEREND
Telefon: +41 44 746 23 07
Mobil: +41 79 940 74 77
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